Klassik für Kinder

Die Kakaokantate 2013

Ein musikalisches Märchen von concierto münchen nach der Musik von Johann Sebastian Bach für Menschen von 6 Jahren bis über 100.

Johann Sebastian Bach erzählt uns höchstpersönlich eine wahre Geschichte die vor vielen Jahren passiert ist... "Schweigt Stille, plaudert nicht und höret, was jetzt geschieht: Da kömmt Herr Schlendrian mit seiner Tochter Liesgen her, er brummt ja wie ein Zeidelbär, hört selber, was sie ihm getan...".
Johann Sebastian Bach (1685-1750) selbt war ein eifriger Kaffetrinker und besuchte über zwei Jahrzehnte lang zwei Mal in der Woche das Zimmermannsche Kaffeehaus in der Leipziger Katharinenstraße. Seine Kaffeekantate (1734/35), die er in seinem Stammcafé erstaufführen ließ, gilt als Höhepunkt der sächsischen Kaffeehausmusik des 18. Jahrhunderts. Der Text dazu stammt von Christian Friedrich Henrici (Künstlername Picander) aus dem Jahr 1732.

Die Geschichte

Liesgen, die Tochter des Herrn Schlendrian, ist leidenschaftliche Kakaotrinkerin, obwohl ihr Vater dies nicht gutheißen kann. Liesgen: "Ei! wie schmeckt der Kakao süße, lieblicher als tausend Küsse, milder als Muskatenwein. Kakao, Kakao muß ich haben, Und wenn jemand mich will laben, Ach, so schenkt mir Kakao ein!".
Nach einem ernsten Gespräch mit Drängen und Drohen des Vaters erklärt Liesgen sich schließlich bereit, auf den Genuss des geliebten „Schälchen Kakao“ zu verzichten, wenn sie statt dessen heiraten darf. Heimlich lässt sie jedoch schnell verbreiten, dass sich jeder um ihre Hand anzuhalten unterstehen soll, der etwas gegen ihre Kakaoleidenschaft einzuwenden hat.
Ein aussergewönliches Abenteuer um Johann Sebastian Bach und die Musik des 18. Jahrhunderts. Eines der komischten Werke Johann Sebastians beschert einen lustigen, unterhaltsamen Nachmittag mit einem netten Mädchen Namens Liesgen, das Kakao und Süßigkeiten über alles liebt und mit ihrem Vater, dem strengen komischen Herrn Schlendrian.

2011 Kinderoper "Die Weihnachtsgans Auguste" im Modeon Marktoberdorf

 

Allgäuer Zeitung vom 15.12.2011

Dankbares Publikum

Musikmärchen Begeisterte Kinder im Modeon

Marktoberdorf Kinder sind ein wunderbares Publikum. Erwartungsfroh und aufgeregt erschienen sie in hellen Scharen im ausverkauften Modeon zum musikalischen Märchen von der „Weihnachtsgans Auguste". Gewiss gefiel ihnen der Familienausflug ins große Theater, und auch zu der hübsch aufgeplusterten Gans Auguste mit dem langen Schnabel und den orangenen Beinen fassten sie Zuneigung. Die Pantomimin Barbara Schmidt wackelte auch so eindrucksvoll mit ihrem dicken Gänesterz. Als sie vorn an der Brüstung saß und mit den Beinen schaukelte, wären am liebsten alle Kinder nach vorn gelaufen, um ihr die Hand zu geben und sie anzufassen. Doch da zog sie sich rasch in die sichere Bühnenmitte zurück.

Beherzt gab Sabine Maria Schöneich die Erzählerin der Geschichte von Friedrich Wolf. Sie ist Intendantin der Hamburger „Little Opera", führte Regie und spielte Mutter, Hausangestellte, Kinder und ... den kleinen Peter, der es erreicht, dass seine neue Gänsefreundin das Weihnachtsessen überlebt. Köstlich reagierten die Kinder auch hier. Sie sollten erraten, dass sich jetzt die Gans am meisten auf Weihnachten freut. Ein kleiner Zuschauer aber hob den Arm und erklärte lauthals, er selbst freue sich am meisten auf das Weihnachtsfest. Oliver Aigner, der bei Mozarts „Zauberflöte" einen wunderbaren Papageno gesungen hatte, gab den Vater. Mit der „Zauberflöte" oder dem „Gestiefelten Kater" erschien die „Little Opera" bislang als verlässlicher Partner der Ostallgäuer Bürgerstiftung und ihrer Reihe „Klassik für Kinder". Diesmal aber gab es Schwächen.

Orchester nicht vorgestellt

Unverständlich, dass Schöneich nicht wenigstens die zehn Musiker des SAP-Orchesters mit Dirigentin Johanna Weitkamp und ihren Instrumenten den Kindern vorstellte und sie ein paar Takte vortragen ließ auf Geige, Kontrabass oder Fagott. Sie hätte auch etwas zum musikalischen Potpourri und Vivaldis „Vier Jahreszeiten" sagen können. So aber war das Orchester nicht leicht einsehbar für die Kinder auf der hinteren Bühne posiert. Diese jedoch ließen sich nicht verdrießen. Sie spendeten auch einer Märchen-Sparversion reichlich Beifall. (gsc)

 

 

 

 

2010 Kinderoper "Bastian und Bastienne" im Modeon in Marktoberdorf

mit Dirigent Carlos Dominguez-Nieto

Zur "Klassik für Kinder" lädt die Bürgerstiftung Ostallgäu zum mittlerweile vierten Mal ein. Kinder ab fünf Jahren werden mit der Oper "Bastien und Bastienne" auf spielerische Weise an klassische Musik herangeführt und dafür begeistert. Das Ensemble "Concierto München" spielt mit eigenem Kammerorchester die Mozartoper in einer Kinderfassung.

Die Handlung: Das Schäferpaar Bastien und Bastienne lebt glücklich, bis die Schäferin spürt, dass ihr Bastien sie wegen einer anderen Frau verlassen will. Sie bittet den Zauberer Colas um Hilfe. Dieser versucht, mit magischer Kraft und List die beiden Liebenden letztendliche wieder zusammenzubringen.

Unter dem Dach der Bürgerstiftung Ostallgäu finanziert der "Klassik-für-Kinder-Fonds" des Ehepaares Schempp aus Blonhofen zusammen mit weiteren namhaften Sponsoren aus der Ostallgäuer Wirtschaft die Aufführung zum Großteil. Dadurch sind familienfreundliche Eintrittspreise für die Aufführung möglich. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Ostallgäuer Schulamtsdirektorin Eva Severa-Saile übernommen.

 

2008 Kinderoper "Entführung aus dem Serail" im Modeon Marktoberdorf

Klassik für Kinder "Die Entführung aus dem Serail"

Nach dem großen Erfolg der Kinderoper "Der gestiefelte Kater" im vergangenen Jahr gelang es dem Klassik-für-Kinder-Fonds der Bürgerstiftung Ostallgäu heuer erneut, eine Oper für kleine Zuhörer nach Marktoberdorf zu holen ...

 


 

Organisationsteam: M. Riedle, G. Schempp, F.-J. Schreinemacher, E. Stockmair

 


Schirmherrin Dr. Irene Epple-Waigel und Gerhard Schempp

 


 

Volles Haus mit mehr als 650 Besuchern

Eröffnungszene

Schlussszene


Schlussapplaus


 

Zeitungsbericht aus der Allgäuer Zeitung